
Flying Flönz
Der Bericht, entnommen der Homepage der Flying Flönz, gibt einen Einblick, was man unter dem Namen Flying Flönz versteht.
Ein Jahr Flönz
Nun ist es soweit: Seit genau einem Jahr gibt es die Flying Flönz. Was bedeutet dies? Und vor allem: Was ist alles in diesem Jahr passiert?
Ein Jahr Flying Flönz bedeutet zumindest schon mal: 364 Tage kontrolliertes Chaos, 52 Wochen Unterstützung der Profis, 12 Monate Wachstum und Entwicklung, 1 Jahr Spass und Freunde am Spielfeldrand.
Es fällt gar nicht leicht, genau in Worte zu fassen was in diesem Jahr alles passiert ist. Es gab einfach zu viele schöne Erlebnisse. Jeder, der bei einer Auswärtsfahrt dabei war, bei einem Heimspiel an unserem Stand war, mit uns in die Verbotene Stadt gefahren ist, am EnergyDome sein basketballerisches Können gezeigt hat, gegrillt hat oder bei sonst einer Aktivität dabei war, wird sein ganz eigenes besonderes Erlebnis in diesem Jahr heraussuchen. Von daher möchte ich gar nicht eine komplette Aufzählung aller einzelnen Dinge liefern, sondern viel mehr versuchen, einen kleinen Überblick über das erste Fanclubjahr der Flying Flönz zu liefern.
Wie fing denn überhaupt alles an? Vor diesem Geschichtsträchtigen 17.07. 2006 waren wir nur ein bunt zusammen gewürfelter Haufen, der sich so gut es ging über das Forum von RheinEnergie Köln bzw. nach einer etwas unglücklichen Zwangsumsiedlung in unserem eigenen Forum, absprach.
Schon einige Zeit vorher wurde heiss drüber diskutiert, ob wir unsere Ideen nicht besser in einem Fanclub bündeln und so noch besser zusammen die Mannschaft unterstützen könnten. Lange wurde über das Für und Wider eines Vereins diskutiert. Vor allem wegen der rechtlichen Anforderungen eines eingetragenen Vereins schreckten die meisten vor so einer Gründung zurück. Aber wieso denn eigentlich unbedingt ein eingetragener Verein mit Statuten und einer Satzung? Geht es nicht auch anders? Ja klar, wenn wir bisher alles ohne Vorstand und Vorsitzenden geschafft haben, warum dann nicht auch mehr? Also haben wir all das, was uns an einem hoch offiziell eingetragenen Verein gestört hat, weggelassen und einfach all das übernommen, was unabdingbar für einen Fanclub ist. Eine Mitgliederliste und eine Präambel in der unsere Grundsätze festgehalten sind.
Die Suche nach einem passenden Namen gestaltete sich schon etwas schwieriger. Aber mit neuseeländischer Hilfe an einem gemütlichen Abend fand sich schliesslich der wundervolle Name Flying Flönz.
Somit hatten wir nun alles was wir als Fanclub brauchten. Unsere ersten Mitglieder waren alles die bekannten Gesichter aus dem Forum, alles Fans und Mitglieder der ersten Stunde. Eine der ersten großen Fragen war nun: Wie machen wir uns bekannt, wie erreichen wir noch mehr Fans? Schnell wurden Flyer und Abreißzettel hergestellt. Nach einigen Gesprächen mit der Vereinsleitung und der Suche nach einem passenden Metzger gelang es uns dann auch, qualitativ hochwertige Flönzstücke den Besuchern des EnergyDomes zu präsentieren. Für einige von uns war es der erste Happen Flönz, den sie in ihrem Leben gegessen haben.
Bald wollten wir unser schönes Logo auch auf Fahnen, Fanschals und T-
Bald stand auch die erste von uns organisierte Auswärtsfahrt an. Leider ging das Spiel verloren, aber jeder der mitfuhr hatte seinen Spass und die Organisation verlief bis auf Kleinigkeiten hervorragend. Mit Unterstützung des Vereins konnten wir nun immer öfter zu Auswärtsspielen fahren und konnten auch mit kleinen Gruppen die Mannschaft überall in der Republik anfeuern. Den größten Auswärtserfolg konnten die Flying Flönz unzweifelhaft beim Final Four in Hamburg erreichen. Ein unvergessenes Wochenende endete nicht nur im Pokalerfolg der Profis, sondern auch dem Gewinn des Fanpokals. Welch ein Wochenende. Spass, Party, Hamburg, Basketball und dann auch den ersten nationalen Titel für die Flying Flönz.
Das ganze Jahr über gab es Fantreff, Grillveranstaltungen, Basketballspiele am EnergyDome. Alles weitere Möglichkeiten Freunde zu finden und andere Fans kennen zu lernen. Viele unserer Mitglieder kannten niemanden, bevor sie zu uns gekommen sind, und haben schliesslich viele Freunde und Bekannte gefunden. Geburtstage wurden zusammen gefeiert, Abende zusammen verbracht und sich auch noch weiter ausgetauscht. Wahrscheinlich wird es niemand bereuen, in diesem einen Jahr ein Mitglied bei den Flying Flönz zu sein. Die meisten werden diese Zeit viel eher in guter Erinnerung behalten. Wer hätte schon gedacht, dass sich innerhalb eines Jahr so viel tun und verändern wird.
Von einem überschaubaren Haufen, der sich eh schon kannte, bis zu einem Fanclub mit annähernd 100 Mitgliedern war es ein zwar ein weiter, aber vor allem ein schöner und guter Weg. Unser Konzept des kontrollierten Chaos ging vollkommen auf, und wir können nur hoffen, dass der stetige Anstieg an Mitgliedern weiter anhält und sich immer mehr Mitglieder auch aktiv am Geschehen beteiligen. Schliesslich ist jeder mit einer Idee willkommen und wird so gut es nur geht von anderen unterstützt. So konnte wirklich alles, was wir uns in diesem ersten Jahr vorgenommen haben verwirklicht werden.
Was lässt sich also für die Zukunft sagen? So genau wird das niemand wissen, eins ist doch gewiss: die Flying Flönz werden noch wesentlich länger als dieses eine Jahr bestehen, und hoffentlich geht die Entwicklung genauso wie bisher weiter. Dann wird jeder auch weiterhin Spass haben und sich freuen mit anderen Flönz zusammen Basketball zu feiern und eine Fangemeinschaft zu bilden.
Als Abschluss möchte ich nur noch einmal jedem danken, der zum Gelingen und der Enwicklung
in diesem einen Jahr etwas beigefügt hat. Es waren einfach viel zu viele helfende
Hände (groß, klein, oft, selten, geplant oder spontan), um jedem einzeln zu danken.
Mit Recht kann jeder einzelne Stolz drauf sein, was wir in diesem Jahr schon alles
erreicht haben. So muss -
Viva la Flying Flönz!